Röm. 9: 13-18

"So heißt es ja auch ferner in der Schrift: "Den Jakob habe ich geliebt, aber um den Esau habe ich mich nicht gekümmert."
Welche Folgerung sollen wir nun daraus ziehen? Sollen wir etwa sagen, dass Gott sich von der Ungerechtigkeit leiten lasse? Niemals! Hatte er doch schon zu Mose gesagt: "Ich werde gnädig sein, wem ich will, und ich werde Erbarmen erweisen, wem ich will." Das alles hängt also nicht von dem bloßen Wunsche und dem äußern Streben dessen ab, der zu etwas bestimmt werden soll, sondern allein von dem Erbarmen Gottes. Das bestätigt auch die Schrift an der Stelle, wo sie mit Bezug auf Pharao sagt: "Gerade dazu habe ich dich aus der Tiefe herausgeführt, um an dir meine Allmacht zu zeigen und meinen Namen auf der ganzen Erde bekannt zu machen. " Also ist Gott gnädig, wem er Gnade erweisen will, und wen er in seiner Verstocktheit belassen will, den lässt er darin."