Röm. 2:1-6

"Solltest du nun - wer du als Mensch auch sein magst - über solche Menschen dich als Richter aufspielen wollen, so wärest du darin nicht zu entschuldigen. Denn worin du deinen Mitmenschen 'schuldig ' sprichst, darin fällst du dein eigenes Verdammungsurteil. Du, der Richter, begehst ja dieselben Verbrechen. Wir wissen doch, dass nur Gott ein richtiges Urteil über solche Übeltäter fällen kann. Wenn du, o Mensch, über derartige Sünder aburteilst, obwohl du zu denselben Sündern gehörst, dann rechnest du wohl im stillen damit, dass du der Strafe Gottes entrinnen werdest? Oder mißachtest gar den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, ohne zu bedenken, dass Gottes Güte dir Zeit zur Bekehrung lassen will. Bleibt dein Herz hart und verstockt, so häufst du dir STrafe auf Strafe, die an jenem Tage dich treffen wird, an dem das Strafurteil Gottes vollstreckt und seine Rechtsprechung als richtig sich erweisen wird. Dann wird er einem jeden vergelten nach seinen Werken.""