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Phil. 4: 10-17
"Bei meiner Arbeit im Dienste des Herrn war es mir eine große Freude, eure Sorge um mich wieder aufleben zu sehen. Gesorgt habt ihr euch freilich immer um mich, nur fehlte euch die Gelegenheit, eure Sorge praktisch zu zeigen. Nicht, dass ich über äußere Not zu klagen hätte. Ich habe ja gelernt, in allen meinen Lebenslagen mit wenigem auszukommen. Ich kann mich in der drückendsten Not zurechtfinden und weiß auch, wie ich im größten Überfluß zu leben habe. Ich kenne das Geheimnis, um mich jedem Schicksal und jeder Lebenslage anzupassen. Ob ich satt zu essen habe oder ob ich hungern muß, ob ich alles im Überfluß besitze oder Mangel leide, zu allem finde ich die nötige Kraft in dem, der mich stärkt. Nun wäret ihr so gütig, mir in meiner Drangsal eure Teilnahme zu beweisen. Ihr wißt selbst, meine lieben Philipper, dass in der ersten Zeit der Verkündigung der Heilsbotschaft, als ich Mazedonien verlassen hatte, keine Gemeinde mir gegenüber in das Verhältnis von Geben und Nehmen trat; ihr wäret die einzigen. Selbst als ich in Thessalonich war, habt ihr mir mehr als einmal eine Unterstützung geschickt. Nicht, dass es mir um euer Geld zu tun wäre; für mich handelt es sich vielmehr darum, dass immer reichere Zinsen auf euer Guthaben bei Gott gebucht werden können. "
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