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Luk.24:1-11
OSTERBOTSCHAFT
"Am ersten Tage nach dem Sabbat gingen sie beim ersten Morgengrauen zum Grabe und nahmen das mit, was sie sich früher besorgt hatten. Einige andere Frauen begleiteten sie. Unterwegs sprachen sie unter sich darüber, wer ihnen wohl den Stein wegwälzen würde. Als sie jedoch dorthin kamen, fanden sie den Stein bereits vom Grabe weggewälzt. Sie gingen in das Grab hinein, fanden jedoch den Leichnam nicht. Als sie darüber ganz ratlos waren, standen plötzlich zwei Männer in strahlenden Gewändern in ihrer Nähe. Unter dem Druck einer großen Angst beugten sie ihr Angesicht tief zur Erde hin. Diese aber redeten sie mit den Worten an: "warum sucht ihr den Lebenden unter den Toten? Könnt ihr euch noch an die Worte erinnern, die er damals zu euch sprach, als er noch in Galiläa war, - nämlich, der Menschensohn müsse in die Hände der Menschen überliefert und gekreuzigt werden; am dritten Tage aber müsse er auferstehen?" Da erinnerten sie sich seiner Worte. Sie eilten zurück und meldeten den Elfen, sowie den übrigen alles, was sie erlebt hatten. Die den Aposteln den Bericht erstatteten, waren Maria Magdalena und Johanna, sowie Maria, die Mutter des Jakobus und alle, die sie begleitet hatten. Aber diese Erzählungen erschienen jenen als Hirngespinste, und sie schenkten ihnen keinen Glauben."
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