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Joh. 11:25-34 "Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt, wird leben, wenn er auch gestorben ist; und jeder, der das Leben besitzt und den Glauben bewahrt, wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?" - "Ja, Herr", - antwortete sie - "ich habe glauben gelernt, dass du der Messias bist - der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll." Nach diesen Worten eilte sie fort und rief ihre Schwester Maria, indem sie ihr leise ins Ohr sagte: "Der Meister ist da und läßt dich rufen!" Kaum hatte sie dies gehört, da sprang sie auf und ging eilends zu ihm. Jesus war nämlich nicht ins Dorf gegangen, sondern wartete an der Stelle, wo Martha ihn getroffen hatte. Als nun die Juden, die bei Maria im Hause waren und sie zu trösten suchten, sie so schnell aufstehen und wegeilen sahen, folgten sie ihr auf dem Fuße. Sie waren nämlich der Meinung, Maria wolle zum Grabe gehen und sich dort ausweinen. Sobald nun Maria zu der Stelle kam, wo Jesus sie erwartete, und seiner ansichtig wurde, fiel sie ihm zu Füßen. "Herr", - sagte sie unter Tränen zu ihm - "wärest du hier gewesen, so hätte mein Bruder wohl nicht zu sterben brauchen." Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden, die sie begleiteten, in Tränen ausbrachen, da wurde er plötzlich durch die Kraftwirkung eines Geistes Gottes so erschüttert, dass er erbebte."
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