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1. Tim, 6: 1-5
"Alle, die als Dienstboten bei fremden Herrschaften leben, sollen nicht vergessen, dass ihre Herren ein Recht darauf haben, von ihnen mit jeglicher Ehrerbietung behandelt zu werden. Wo das nicht beachtet wird, da gereicht es dem Namen Gottes und unserer Lehre zur Schmach. Haben sie Christen als Herren, so sollen sie nicht deswegen, weil jene ihre Glaubensbrüder sind, ihnen weniger Ehre erweisen. Im Gegenteil, sie sollen ihnen um so treuer dienen; denn es sind ja geliebte Mitchristen, denen ihr Dienst zugute kommt. Das sind die Belehrungen und Unterweisungen, die du deiner Gemeinde erteilen sollst, wer eine andere Lehre vorträgt und so von der gesunden Lehre unseres Herrn Jesus Christus und unserer Religion abweicht, der ist verblendet und unwissend; er krankt an der Sucht nach Spitzfindigkeiten und Wortklaubereien; daraus entstehen dann Mißgunst, Streitigkeiten, gegenseitige Beschimpfungen, falsche Schlußfolgerungen der schlimmsten Art; mit einem Wort: Fortdauernde Reibereien, wie sie bei Menschen an der Tagesordnung sind, denen das gesunde Denken abhanden gekommen ist, und die sich von der Wahrheit abgewandt haben. Diese Leute betrachten die Religion nur als ein gewinnbringendes Geschäft."
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